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Russian Results of the Dialogue Group's work in the German-Russian Project 'Russia and ‘the West’: Towards a better understanding of what went wrong since the end of the cold war: Joint Analysis of Conflict Narratives and Exploration of Metanarratives' which was funded by the Federal Foreign Office and implemented in 2018.

 



How can we get from contested narratives on the evolution of European Security after 1989 to improved understanding within the OSCE? A Russian-German dialogue project discussed this difficult question at two workshops in Moscow and Berlin. The 20 participants managed to find consensus on a jointly drafted report. Innovatively, the project focused on so-called „blind spots”– events that figure prominently in the narrative of one side, but are overlooked or neglected in the narrative of the other side.



Russian-Western Blind Spots: From Dialogue on Contested Narratives to Improved Understanding

Results of the Dialogue Group's work in the German-Russian Project 'Russia and ‘the West’: Towards a better understanding of what went wrong since the end of the cold war: Joint Analysis of Conflict Narratives and Exploration of Metanarratives' which was funded by the Federal Foreign Office and implemented in 2018.



Mapping: Russian-Western Blind Spots

Graphic Representation of the Dialogue Group's work in the German-Russian Project 'Russia and ‘the West’: Towards a better understanding of what went wrong since the end of the cold war: Joint Analysis of Conflict Narratives and Exploration of Metanarratives' which was funded by the Federal Foreign Office and implemented in 2018.



Developed by inmedio in cooperation with ZIF and CSSP, the mediation potential screening is a decision tree for the quick assessment of
peace mediation entry points and a 'differential diagnosis' of which format of mediation/ mediation-support or mediation-related dialogue is indicated, based on a conflict and context analysis and the potential and limitations of the third party.



Methodisch (statt anekdotisch) geprägte Zitate, aktuelle Analysen von Vermittlungsprozessen und systematische Debriefings mit Mediatoren illustrieren den Mehrwert – und oft genug sogar die Schlüsselrolle – von guter Kommunikation in der Friedensmediation. Die in den Eingangszitaten genannten „Mikrotechniken“ (micro skills) der Mediation, kombiniert mit einer empathischen Grundhaltung sowie der Erfahrung und Persönlichkeit der Drittpartei, spielen eine wesentliche und immer mehr Beachtung findende Rolle für das Gelingen von Verhandlungen. Aktives Zuhören, der gezielte Einsatz von Empathie, das detaillierte Herausarbeiten von Interessen und der konstruktive Umgang mit sich widersprechenden Perspektiven und Narrativen der Konfliktparteien lassen sich methodisch erlernen und optimieren. Dieses Fact Sheet soll auf praktischer und wissenschaftlicher Grundlage die Relevanz und Ausdrucksformen von Empathie, Haltung und guter Methodik für den Vermittlungserfolg beleuchten



Normen beschreiben kollektiv etablierte Annahmen in Bezug auf ein situativ „richtiges“
Verhalten. Da es im Rahmen von Friedensmediation zahlreiche Verhaltensentscheidungen
mit Blick auf das Verfahren und die Verhandlungsmaterie zu treffen gilt, spielen Normen
naturgemäß eine große Rolle in der praktischen Arbeit von Vermittlern. Mediationsprozesse
sind dabei durch eine Vielzahl unterschiedlicher normativer Bezugssysteme gekennzeichnet,
darunter: Methodische Erfahrungswerte für das Gelingen von Mediationsverfahren,
ethische Grundsätze zum Erhöhen der Akzeptanz und zur Vermeidung von Schaden, Regelungen
zum spezifischen politischen Mandat der Drittpartei und natürlich die rechtlichen
Rahmensetzungen nationaler Gesetze und internationaler Vorschriften.



Die sichtbarste Rolle von Staaten im Bereich Friedensmediation ist die einer offiziellen
Drittpartei. Zu den etabliertesten Staaten im Bereich Friedensmediation gehören Finnland,
Norwegen und die Schweiz. Insbesondere in Situationen, in denen ein Staat seine Allparteilichkeit
gegenüber den Konfliktparteien weitestgehend wahren kann, stellen Staaten als
Mediatoren eine reelle Chance dar, zur Lösung eines Konflikts beizutragen. Gerade in Kontexten,
in denen aus historischen, geopolitischen oder kulturellen Gründen ein positives
Verhältnis des potenziell mediierenden Staates zu den Konfliktparteien besteht, wächst die
Wahrscheinlichkeit, dass dem Staat auch das notwendige Vertrauen aller Parteien entgegengebracht
wird. Weitere Faktoren und Eigenschaften von Staaten bieten klare Vorteile im
Vergleich zu anderen Drittparteien: Das politische oder wirtschaftliche Gewicht des Landes,
die Vernetzung und der Zugang seiner Vertreter zu hochrangigen diplomatischen Kreisen,
die Fähigkeit eines Staates, relevante Akteure zusammenzubringen (Convening Power), die
Erleichterung von Reiseformalitäten (z. B. Visa) für Konfliktakteure sind nur einige exemplarische
Vorzüge der Mediation durch Staaten.



Neben Staaten (siehe Fact Sheet: Die Rollen und Beiträge von Staaten im Bereich Friedensmediation)
sind auch andere Drittparteien im Bereich Friedensmediation tätig. Vor allem
internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen haben in den letzten
zehn Jahren eine immer wichtigere Rolle übernommen und verstärkt mit Staaten im Bereich
Friedensmediation zusammengearbeitet. Im Folgenden wird ein Überblick über die
Merkmale und Stärken dieser Akteure geboten.



Mediation und Dialog in Unterkünften für Geflüchtete und in deren Umfeld

Sowohl in Bezug auf Konflikte zwischen Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften wie auch Konflikte zwischen Geflüchteten und Mitarbeitenden der Einrichtungen und Konflikte mit Anwohnenden existiert eine Vielfalt von Erfahrungen und Ansätzen, die in diesem Artikel dargestellt werden.