Dates

Von regelmäßig stattfindenden berufsbegleitenden Mediationsausbildungen in Berlin, Jena, Mannheim und Bamberg über mehrtägige Seminare und Workshops bis hin zu eintägigen Veranstaltungen finden Sie hier unsere aktuellen Weiterbildungsangebote. In der Kategorie „Vergangene Termine“ sind Informationen über bereits gestartete Ausbildungen einsehbar.

Trainings
Seminars
Kronach in Franken
17.11.22 – 18.11.23

Mediation und Konfliktmanagement – Handlungsfähig bleiben im Konflikt, im Führen und in Veränderungsprozessen

Unsere Ausbildung „Mediation und Konfliktmanagement – Handlungsfähig bleiben im Konflikt, im Führen und in Veränderungsprozessen“ startet im November 2022 zum zweiten Mal auf der Festung Rosenberg in Kronach. Sie umfasst 28 Tage, aufgeteilt auf neun Module.

Seit 2011 kooperieren wir mit dem bbw Bamberg bei unserer Mediationsausbildung in Franken. Mit dem Neustart der Ausbildung in Kronach erhalten Sie die Möglichkeit, in einer einzigartigen Umgebung mit viel Natur inmitten der Festung Rosenberg zu lernen und während der Ausbildung zu wohnen. Sie können sich voll und ganz auf die Ausbildung konzentzrieren und haben Ruhe zum Lesen und Entspannen. Auf der weitläufigen Festung finden Sie viele grüne Oasen zum Ausruhen und der Festungswald lädt Sie zum Spazierengehen oder Laufen ein. Eine weitere Besonderheit dieser Ausbildung ist ein Wahlmodul: Sie können im 7. Modul wählen zwischen “Veränderung & Entwicklung” und “Präventions- und Interventionsmanagement”.

Weitere Informationen finden Sie in der ausführlichen Broschüre. Rückfragen und Anmeldung gerne unter kronach@ausbildung-mediation.de

Online (Salzburg - Berlin)
07.02.2023-08.02.2023

Weiterbildung Online-Mediation

ONLINE-MEDIATION. KONSTRUKTIVE KONFLIKTLÖSUNG PER MOUSECLICK. Eine Weiterbildung für Mediator*innen mit Holger Specht und Willibald Walter.

Viele von uns waren bis vor kurzem noch Skeptiker*innen von Online-Mediationen. Und plötzlich ist die Welt eine andere und hält Erfahrungen bereit, die wir vorher für unmöglich gehalten haben. Jetzt wissen wir: Mit den heutigen Möglichkeiten können auch online hoch emotionale Themen unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten konstruktiv und lösungsorientiert bearbeitet werden.

Bei Übungen in Klein- und Großgruppen werden unter anderem folgende Inhalte behandelt:

  • Übertragung der analogen Gesprächsführungskompetenz in den virtuellen Raum
  • Technische Voraussetzungen
  • Mediation online mit Gruppen und Teams
  • Probehandeln im virtuellen Raum

Dem fachlichen Austausch mit Blick auf die Möglichkeiten aber auch Grenzen der Online-Mediation und der Reflexion von persönlichen Erfahrungen wird ausreichend Platz gegeben.

Datum: Dienstag, 07. und Mittwoch, 08. Februar 2023, Kosten: 350,00 €

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG: Friedensbüro Salzburg
Barbara Wick, Franz-Josef-Straße 3 | 5020 Salzburg | +43 662 / 873931 wick@friedensbuero.atwww.friedensbuero.at

Thüringen und online
14.12.22 – 15.06.23

Fachfortbildung “Prävention sexualisierter Gewalt im Arbeitsleben”

In vier Modulen werden Kenntnisse aus dem Themenfeld sexualisierte Gewalt im Arbeitsleben, der Erstellung von Fürsorgekonzepten, der systemischen Organisationsentwicklung, dem systemischen Konfliktmanagement und den Rechtsgrundlagen erlernt. Dabei steht das Verständnis für die von sexualisierter Gewalt Betroffenen und der Strategien der Belästiger*innen und Täter*innen auch in der Aufdeckung im Mittelpunkt. WIR FÜHREN LEIDER BEREITS EINE WARTELISTE 🙁

 

Schauen Sie sich den Lehrgang im kommenden Jahr auch gern an:

https://www.inmedio.de/wp-content/uploads/Broschu%CC%88re-Arbeitsleben-2324.pdf

Sexualisierte Gewalt – weit weg von einer Ausnahmeerscheinung, die nur einige wenige betrifft. Es gibt sie im Grunde in allen Bereichen des Lebens. Seit #metoo, #aidtoo und #timesup ist dies auch im öffentlichen Bewusstsein angekommen. So sind sexuelle Grenzverletzungen und Belästigungen leider auch beruflicher Alltag.

Für den Erfolg und den Ruf einer Organisation sind motivierte Mitarbeitende von unerlässlichem Wert. Sie vor – ggf. gar traumatisierenden – Grenzverletzungen zu schützen, liegt in der Verantwortung von Leitung und Führung.

Zu den herkömmlichen Aufgabengebieten von Personalführenden gesellt sich somit die Herausforderung eines fach- und handlungskompetenten Umganges mit Formen der sexuellen Gewalt – von der sexuellen Belästigung angefangen bis hin zur Nötigung.

Im Verankerungsprozess eines Fürsorgekonzeptes und im Fallmanagement von Verdachtsmomenten müssen alle Fürsorgepflichten beachtet und das System als Ganzes in den Blick genommen werden – unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Betroffenen von sexualisierter Gewalt.

Mit unserer Qualifizierungsmöglichkeit bieten wir eine Weiterbildung für Führungskräfte, Personalführende, Betriebsräte, Beauftragte und Ombudspersonen von Unternehmen und Firmen sowie Beratungsstellen und Engagierten in der Prävention an.

Kursort – Das Beste aus der analogen und der digitalen Welt!

Wir haben gelernt, wie wertvoll analoge und wie hilfreich digitale Zeit ist. In einer neuen Ausbildungskonzeption verbinden wir beides miteinander: Das Startmodul zur Gruppenfindung eine Einstimmung auf die Ausbildung findet im Seminarhotel im Schieferpark Lehesten in Thüringen (Mitte von Deutschland) statt. Fortbildungsgruppe und Dozent*innen verbringen eine intensive und qualitativ hochwertige Zeit an einem landschaftlich wunderschönen Ort mit Übernachtung und Vollpension. Zwei Module finden online mit didaktisch und methodisch erprobten und zukunftsfähigen Inhalten und Methoden statt – und ersparen dadurch Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten.

Das Abschlussmodul wird wieder in Präsenz in den schönen Seminarräumen von inmedio berlin in Berlin-Lichterfelde gestaltet. An den Abenden dieser 4 Tage wird ein kulturelles Highlight, das Abschlussfest und ein Vernetzungsabend mit Alumni der vorangegangene Ausbildungen im Programm stehen.

BERLIN
21.01.23

Fach- und Vernetzungstag Prävention sexualisierter Gewalt

Wir freuen uns, Hannes Ulrich vom Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité gewonnen zu haben, den Tag für uns zu gestalten zum Thema: „Sexualität, Pädophilie, sexueller Kindesmissbrauch, Trauma und Neuroplastizität“

Leider mussten wir wegen Erkrankung des Hauptreferenten kurzfristig verschieben.
Um so mehr freuen wir uns, Hannes Ulrich vom Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité jetzt für Januar 2023 gewonnen zu haben, den Tag für uns zu gestalten zum Thema: „Sexualität, Pädophilie, sexueller Kindesmissbrauch, Trauma und Neuroplastizität“

Zum Inhalt der Fortbildung

1. Themenblock: Vorstellung eines breiten Konzeptes von Sexualität vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialen Modelles, welches neue Perspektiven eröffnet. Anhand von Fallbeispielen wird deutlich, dass der Fokus weg von Funktion und Handlung hin zu Kommunikation und Bedeutung bei Klient*innen hilfreich sein und Leidensdruck mindern kann.

2. Themenblock: Pädophilie und sexueller Kindesmissbrauch werden wissenschaftlich und anhand von klinischen Erfahrungen beleuchtet und differenziert. Die therapeutische Arbeit und die Forschungsergebnisse des Präventionsprojektes Dunkelfeld „Kein Täter werden“ werden vorgestellt, welches zum einen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen verhindern und zum anderen pädophilen Menschen ein adäquates Leben ermöglichen soll.

3. Themenblock: Erlebte sexuelle Grenzüberschreitung im Kindesalter hat mannigfaltige Folgen, verdeutlicht anhand eines Fallbeispiels (Kurzfilm ca. 10min). Des Weiteren werden auch hier aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert. In die Betrachtung rücken vor allem neurophysiologischer Forschungsergebnisse, die die „Wunden“ des Missbrauches „abbilden“. Aufgrund der Neuroplastizität können diese „Wunden“ jedoch verringert werden. Durch welches therapeutisches und beraterisches Vorgehen dies gelingen kann, soll am Ende des Tages erörtert werden.

Mehr Infos unter kein.raum@inmedio.de oder im Flyer

Berlin
05.09.22 – 28.04.23

Multitrack Peace Mediation

Fifteen-day training course on mediation with a focus on peacebuilding and development cooperation. Inmedio peace consult ggmbh will be hosting this course in cooperation with CSSP – Berlin Center for Integrative Mediation, beginning in September 2022. This course covers the main contents of a general mediation training and at the same time focuses on the field of peacebuilding and development cooperation. The fifteen-day training course will be held in English. Please have a look at the brochure.

Fifteen-day training course on mediation with a focus on peacebuilding and development cooperation. Inmedio peace consult ggmbh will be hosting this course in cooperation with CSSP – Berlin Center for Integrative Mediation, beginning in September 2022. This course covers the main contents of a general mediation training and at the same time focuses on the field of peacebuilding and development cooperation. The fifteen-day training course will be held in English. Please have a look at the brochure.

Berlin
1.-3. Dezember 2022

Im Guten trennen: Mediation bei Trennung und Scheidung

Mediation bei Trennung und Scheidung – Mit dem speziellen Fokus: Einbezug von Kindern und Jugendlichen.
3-tägige Weiterbildung für Mediator*innen

Mediation bei Trennung und Scheidung – Mit dem speziellen Fokus: Einbezug von Kindern und Jugendlichen.
Mediationen in Familie und bei Trennung und Scheidung stellen uns Mediator*innen vor besondere Herausforderungen.

In der dreitägigen Weiterbildung für Mediator*innen beschäftigen uns die an das Verfahren angepasste Prozesslogik, die Hürden und Fallen, stützende und erklärende Modelle und besonders die Idee des Einbezugs von Kindern und Jugendlichen in den Mediationsprozess.Gern können in diesem Vertiefungsmodul vom 1.-3. Dezember 2022 in Berlin auch eigene Fälle eingebracht, kollegial beraten und supervidiert werden.

Dozent*innen: Monika Möller (Rechtsanwältin, Mediatorin und Verfahrensbeistand) und Willibald Walter (Mediator, Ausbilder für Mediation, inmedio)

Weitere Informationen siehe Ausschreibung. Anmeldung bei Niklas Jakobi per e-mail unter: jakobi@inmedio.de

THÜRINGEN, BERLIN, ONLINE
01.03.22 – 01.01.23

Fachausbildung “Kein Raum für sexualisierte Gewalt”

Ziel der Ausbildung ist es, eine hohe Fachlichkeit zum Thema sexualisierte Gewalt und ihre Folgen für Betroffene, Umfeld und Institutionen zu erlangen, um so sicherer zum Wohle der Betroffenen agieren zu können.

Ziel der Ausbildung ist es, eine hohe Fachlichkeit zum Thema sexualisierte Gewalt und ihre Folgen für Betroffene, Umfeld und Institutionen zu erlangen, um so sicherer zum Wohle der Betroffenen agieren zu können.

Vor nunmehr 11 Jahren begann mit der Aufdeckung sexualisierter Gewalt in katholischen Internaten und der Odenwaldschule eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung: die Dimension struktureller sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendliche durch Verantwortliche wurde sichtbar. Ein öffentlicher Diskurs nimmt seither Einfluss auf Politik und Institutionen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Betroffene und deren Perspektive stehen seither im Fokus.

Mit unserer Weiterbildung bieten wir eine umfassende Qualifizierungsmöglichkeit für Fachkräfte aus der sozialen Arbeit und Pädagogik an: In sechs Modulen werden Kenntnisse aus dem Themenfeld „sexualisierte Gewalt“ in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aus dem Konfliktmanagement und der systemischen Beratung sowie Rechtsgrundlagen und Techniken und Methoden für Gespräche mit Betroffenen, Menschen unter Verdacht und anderen Systemangehörigen (Eltern, Mitarbeitende, Öffentlichkeit etc.) erlernt.

Kursort – Das Beste aus der analogen und der digitalen Welt!

Wir haben gelernt, wie wertvoll analoge und wie hilfreich digitale Zeit ist. In einer neuen Ausbildungskonzeption verbinden wir beides miteinander: Das Start- und das „Bergfest“-Modul finden im Seminarhotel im Schieferpark Lehesten in Thüringen (Mitte von Deutschland) statt. Fortbildungsgruppe und Dozent*innen verbringen eine intensive und qualitativ hochwertige Zeit an einem landschaftlich wunderschönen Ort mit Übernachtung und Vollpension. Drei Module finden online mit didaktisch und methodisch erprobten und zukunftsfähigen Inhalten und Methoden statt – und ersparen dadurch Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten.

Das Abschlussmodul wird wieder in Präsenz in den schönen Seminarräumen von inmedio berlin in Berlin-Lichterfelde gestaltet. An den Abenden dieser 3 Tage wird ein kulturelles Highlight, das Abschlussfest und ein Vernetzungsabend mit Alumni der vorangegangenen Ausbildungsjahrgänge mit im Programm stehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Broschüre.
Wir freuen uns über Fragen auch per Mail: kein.raum@inmedio.de

Thüringen und online
25.09.23 – 23.02.24

Fachfortbildung “Prävention sexualisierter Gewalt im Arbeitsleben”

In vier Modulen werden Kenntnisse aus dem Themenfeld sexualisierte Gewalt im Arbeitsleben, der Erstellung von Fürsorgekonzepten, der systemischen Organisationsentwicklung, dem systemischen Konfliktmanagement und den Rechtsgrundlagen erlernt. Dabei steht das Verständnis für die von sexualisierter Gewalt Betroffenen und der Strategien der Belästiger*innen und Täter*innen auch in der Aufdeckung im Mittelpunkt.

Sexualisierte Gewalt – weit weg von einer Ausnahmeerscheinung, die nur einige wenige betrifft. Es gibt sie im Grunde in allen Bereichen des Lebens. Seit #metoo, #aidtoo und #timesup ist dies auch im öffentlichen Bewusstsein angekommen. So sind sexuelle Grenzverletzungen und Belästigungen leider auch beruflicher Alltag.

Für den Erfolg und den Ruf einer Organisation sind motivierte Mitarbeitende von unerlässlichem Wert. Sie vor – ggf. gar traumatisierenden – Grenzverletzungen zu schützen, liegt in der Verantwortung von Leitung und Führung.

Zu den herkömmlichen Aufgabengebieten von Personalführenden gesellt sich somit die Herausforderung eines fach- und handlungskompetenten Umganges mit Formen der sexuellen Gewalt – von der sexuellen Belästigung angefangen bis hin zur Nötigung.

Im Verankerungsprozess eines Fürsorgekonzeptes und im Fallmanagement von Verdachtsmomenten müssen alle Fürsorgepflichten beachtet und das System als Ganzes in den Blick genommen werden – unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Betroffenen von sexualisierter Gewalt.

Mit unserer Qualifizierungsmöglichkeit bieten wir eine Weiterbildung für Führungskräfte, Personalführende, Betriebsräte, Beauftragte und Ombudspersonen von Unternehmen und Firmen sowie Beratungsstellen und Engagierten in der Prävention an.

Kursort – Das Beste aus der analogen und der digitalen Welt!

Wir haben gelernt, wie wertvoll analoge und wie hilfreich digitale Zeit ist. In einer neuen Ausbildungskonzeption verbinden wir beides miteinander: Das Startmodul zur Gruppenfindung eine Einstimmung auf die Ausbildung findet in der Heimvolkshochschule Akademie Haus Sonneck am Rande von Naumburg (Mitte von Deutschland) statt. Fortbildungsgruppe und Dozent*innen verbringen eine intensive und qualitativ hochwertige Zeit an einem landschaftlich wunderschönen Ort mit Übernachtung und Vollpension. Zwei Module finden online mit didaktisch und methodisch erprobten und zukunftsfähigen Inhalten und Methoden statt – und ersparen dadurch Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten.

Das Abschlussmodul wird wieder in Präsenz in den schönen Seminarräumen von inmedio berlin in Berlin-Lichterfelde gestaltet. An den Abenden dieser 4 Tage wird ein kulturelles Highlight, das Abschlussfest und ein Vernetzungsabend mit Alumni der vorangegangene Ausbildungen im Programm stehen.

Naumburg und Online
03.07.23 – 16.06.24

Mediation und Konfliktmanagement in Bewegung

Berufsbegleitende Mediationsausbildung JENSEITS VON ENTWEDER – ODER: Das Beste aus der analogen und der digitalen Welt zusammen bringen. Unsere Teilnehmenden sammeln Erkenntnisse, Erfahrungen und Handlungswissen in den Feldern (mehr …)


Mediation

… ist eine Form der Vermittlung im Konflikt. Mediator*innen unterstützen die Konfliktparteien, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse hinter verhärteten Positionen zu klären, und so den Horizont für Lösungsmöglichkeiten zu erweitern

Konfliktmanagement
… bezeichnen wir als das bewusst gesteuerte Zusammenspiel unterschiedlicher Instanzen, Prozeduren und Settings zur Regelung von Konflikten

Achtsam durch den Wandel steuern
Mediator*innen sind verantwortlich für Verfahren und Prozesse, in denen Menschen wieder miteinander in den Dialog kommen, Verständnis entwickeln und gemeinsam nach Optionen und Lösungen suchen

Kursort – Das Beste aus der analogen und der digitalen Welt!

Wir haben gelernt, wie wertvoll analoge und wie hilfreich digitale Zeit ist. In einer neuen Ausbildungskonzeption verbinden wir beides miteinander:
15 Tage finden im Seminar- und Tagungsort, Schieferpark Lehesten in Thüringen (Mitte von Deutschland) statt. Fortbildungsgruppe und Dozent*innen verbringen eine intensive und qualitativ hochwertige Zeit an einem landschaftlich wunderschönen Ort mit Übernachtung und Vollpension.
10 – 13 Tage finden online mit didaktisch und methodisch erprobten und zukunftsfähigen Inhalten und Methoden statt – und ersparen dadurch Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten.

online
30. Sept.-2. Okt. 22

Change und Konflikt – Mediation in Organisationen und in Veränderungsprozessen

Jeder Veränderungsprozess bringt automatisch Konflikte mit sich. Vom konstruktiven Umgang mit ihnen hängt maßgeblich der Erfolg von Change Prozessen ab. Umgekehrt fokussiert der Ansatz des Entwicklungsorientierten Konfliktmanagement darauf, Konflikte als Lernanlässe für Organisationen zu verstehen. Wenn wir davon ausgehen, dass Konflikte nicht (nur) mit der Persönlichkeit und persönlichen Differenzen der Akteur*innen erklärt werden können, kommen ihre Funktionsweisen und organisationalen Rollen in den Blick.

Jeder Veränderungsprozess bringt automatisch Konflikte mit sich. Vom konstruktiven Umgang mit ihnen hängt maßgeblich der Erfolg von Change Prozessen ab. Umgekehrt fokussiert der Ansatz des Entwicklungsorientierten Konfliktmanagement darauf, Konflikte als Lernanlässe für Organisationen zu verstehen. Wenn wir davon ausgehen, dass Konflikte nicht (nur) mit der Persönlichkeit und persönlichen Differenzen der Akteur*innen erklärt werden können, kommen ihre Funktionsweisen und organisationalen Rollen in den Blick.

Ein systemisches Verständnis von Organisations-Mediation legt den Blick für das frei, was Konflikte mit dem Gesamtsystem, seinen Gesetzmäßigkeiten, Funktionsweisen und seinen Abläufen zu tun hat. Dadurch können Impulse für die Entwicklung des Systems zu Tage treten. Für die Organisation bedeutet dies, dass nicht nur ein Konflikt befriedet wird, sondern auch ein organisationales Lernen gefördert wird.

Themen dieser Vertiefung:

  • Auftragsdreieck und Auftragsklärung in Organisationen
  • Systemisches Arbeiten und Systemische Prinzipien
  • Change & Changeprozesse
  • Konfliktkosten im Vergleich zu Konfliktbearbeitungskosten
  • Teamrollen
  • Typische Konflikt-Metamorphosen in Organisationen
  • Systemdesign und Entwicklungsorientiertes Konfliktmanagement
  • Stakeholder-Einbezug

Weitere Informationen siehe Flyer oder unter franko@inmedio.de

online
21.-23. Oktober

Präventions- und Interventionsmanagement

Diskriminierung, Mobbing und sexualisierte Gewalt sind Formen von Machtmissbräuchen, die Menschen stark beeinträchtigen. Leider gehören diese Formen des Machmissbrauchs öfter zum organisationalen Alltag, als wir wahrhaben wollen und können in allen Unternehmen, Vereinen und Systemen vorkommen. In „geschlossenen Systemen“ haben die Verantwortung Tragenden eine besondere Fürsorgepflicht – sie müssen durch Prävention eine achtsame Atmosphäre des Umganges miteinander schaffen und eine Ansprech- und Entschuldigungskultur verankern, aus der sowohl die Organisation als Ganzes, als auch der Einzelne lernen kann.

Diskriminierung, Mobbing und sexualisierte Gewalt sind Formen von Machtmissbräuchen, die Menschen stark beeinträchtigen. Leider gehören diese Formen des Machmissbrauchs öfter zum organisationalen Alltag, als wir wahrhaben wollen und können in allen Unternehmen, Vereinen und Systemen vorkommen. In „geschlossenen Systemen“ haben die Verantwortung Tragenden eine besondere Fürsorgepflicht – sie müssen durch Prävention eine achtsame Atmosphäre des Umganges miteinander schaffen und eine Ansprech- und Entschuldigungskultur verankern, aus der sowohl die Organisation als Ganzes, als auch der Einzelne lernen kann.

All das wirkt enttabuisierend und ansprechfördernd – Menschen, die sich durch Diskriminierung, Mobbing und sexualisierte Gewalt beeinträchtigt fühlen, erkennen den achtsamen Umgang und werden sich melden. Das System muss dann eindeutig, nachvollziehbar und konsequent intervenieren, um seine Glaubwürdigkeit zu behalten. Für die nachhaltige Implementierung und/oder Stärkung bzw. Weiterent- wicklung eines wirksamen Präventions- und Interventionsmanagement ist eine mediative Grundhaltung eine wichtige Ressource. Darüber hinaus braucht es jedoch spezifisches Fach- und Handlungswissen hinsichtlich der angesprochenen Bereiche. Um dieses zu vermitteln bieten wir diese 3-tägige Weiterbildung für bereits ausgebildete Mediator*innen, ent- sprechend mediativ vorgebildete Führungskräfte und auch als Wahlmodul unserer Kronacher Mediationsausbildung an.

In den 3 Tagen beschäftigen wir uns mit:
Machtmissbräuchen wie Diskriminierung, Mobbing und schwerpunkthaft mit dem Thema sexualisierte Gewalt
Fürsorgekonzepten – Bestandteile und Implementierung
Mediativer Klärung von Verdachtsmomenten auf Grund von Vermutungen und Vorwürfen
Mit deeskalierendem und betroffenengerechtem Handeln in der Verankerung von erweiterter Fürsorge und der Intervention bei Verdacht.
Durch ein Wechselspiel aus fachlichen Inputs, aktivierenden Übungen und kleineren Rollenspielen werden Handlungswissen und Haltungen vermittelt.

Wo: online bei Ihnen/Dir zuhause an.

Wie: Glücklicherweise konnten wir in den letzten Monaten lernen und erfahren, wie wir unsere Didaktik gut in das online-Format transferieren können. Wir sind mittlerweile virtuell virtuosJund in den online-Modulen können die von uns auch analog üblichen Wechsel von Plenums- und Arbeitsgruppenhasen sowie visuell prägnanten Inputs und erkenntnisreichen Übungen erlebt werden.

Weitere Informationen siehe Flyer oder unter franko@inmedio.de