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Mediation und Konfliktmanagement in Bewegung
Jenseits von Entweder – Oder: Das Beste aus beiden Welten.
Mediationsausbildung
Mediation
… ist eine Form der Vermittlung im Konflikt. Mediator*innen unterstützen die Konfliktparteien, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse hinter verhärteten Positionen zu klären, und so den Horizont für Lösungsmöglichkeiten zu erweitern
Konfliktmanagement
… bezeichnen wir als das bewusst gesteuerte Zusammenspiel unterschiedlicher Instanzen, Prozeduren und Settings zur Regelung von Konflikten
Achtsam durch den Wandel steuern
Mediator*innen sind verantwortlich für Verfahren und Prozesse, in denen Menschen wieder miteinander in den Dialog kommen, Verständnis entwickeln und gemeinsam nach Optionen und Lösungen suchen
Wir haben gelernt, wie wertvoll analoge und wie hilfreich digitale Zeit ist. In einer neuen Ausbildungskonzeption verbinden wir beides miteinander:
15 – 18 Tage finden im Seminar- und Tagungsort, in der Akademie Haus Sonneck Nähe Naumburg statt. Fortbildungsgruppe und Dozent*innen verbringen eine intensive und qualitativ hochwertige Zeit an einem landschaftlich wunderschönen Ort mit Übernachtung und Vollpension.
13 – 16 Tage finden online mit didaktisch und methodisch erprobten und zukunftsfähigen Inhalten und Methoden statt – und ersparen dadurch Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten.
Anmeldung oder Info zu unserer Ausbildung unter beidewelten@inmedio.de.
Welche Aufgabe haben wir Mediator:innen in einer neuen Welt?
Welche Aufgabe haben wir Mediator:innen in einer neuen Welt?
Ein gemeinsamer Suchprozess in Zeiten des Wandels…
Die Welt verändert sich – und mit ihr unsere professionellen Rollen.
Die Welt verändert sich – und mit ihr unsere professionellen Rollen. Alte Gewissheiten bröckeln, neue Fragen tauchen auf. Was bedeutet Neutralität und Allparteilichkeit in polarisierten Zeiten? Wie gehen wir mit kollektiven Konflikten und gesellschaftlicher Polarisierung um – Demokratiekrise, Klimakrise, Generationenspaltung? Was können wir von Jugendlichen und ihren Werten lernen? Und was müssen wir loslassen, um Neues sehen zu können?
Wir bieten keine fertigen Lösungen, sondern einen Raum für kollektive Weisheit. Ein gemeinsames Erkunden:
- Was braucht die Welt von uns?
- Wie finden wir Mut und Kraft, auch ohne Sicherheit zu handeln? Müssen wir uns vielleicht selbst neu erfinden – und was bedeutet das konkret für unser Handeln?
- Wie gehen wir mit unserer eigenen Ohnmacht um? Mit der Trauer darüber, was wir nicht lösen können? Mit der Frage, ob unsere Arbeit noch ausreicht – und wie wir hier wirksam werden können?
Wir suchen gemeinsam – spielerisch, intuitiv, mutig. Mit der Unschuld des Ausprobierens und dem Vertrauen, dass neue Wege entstehen können, auch dort, wo es noch keinen Weg gibt. Und wir fragen uns: Was folgt aus unseren Erkenntnissen? Wie werden wir wirksam?
Und dafür braucht es DICH – ganz: mit deinem Denken, deinem Fühlen, deinem Wollen – und mit deinem Handeln.
Für wen? Für Mediator:innen, Berater:innen, Coaches, Supervisor:innen, die spüren: Die alten Antworten reichen nicht mehr – und die neuen sind noch nicht da. Für alle, die bereit sind, gemeinsam ins Unbekannte zu gehen.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Mediation und Meditation. Dieses Jahr ist von inmedio nicht nur Willibald Walter, sondern auch Bernd Fechler mit dabei.
Siehe auch www.mediation-meditation.ch
Multitrack Peace Mediation
Fifteen-day training course on mediation with a focus on peacebuilding and development cooperation. Inmedio peace consult ggmbh will be hosting this course in cooperation with CSSP – Berlin Center for Integrative Mediation.This course covers the main contents of a general mediation training and at the same time focuses on the field of peacebuilding and development cooperation. The training will be held partly in German, partly in English.
Module I: September 28th – October 2nd, 2026
Module II: 18th – 22nd January 2027
Module III: 24th – 28th May 2027
Fifteen-day training course on mediation with a focus on peacebuilding and development cooperation. Inmedio peace consult ggmbh will be hosting this course in cooperation with CSSP – Berlin Center for Integrative Mediation.This course covers the main contents of a general mediation training and at the same time focuses on the field of peacebuilding and development cooperation. The training will be held partly in German, partly in English.
Module I: September 28th – October 2nd, 2026
Module II: 18th – 22nd January 2027
Module III: 24th – 28th May 2027
Refresher & Fallsupervision / Mediation und Recht (separat buchbar)
Weiterbildungen für Mediator*innen – AUCH IN TEILEN BUCHBAR
Refresher & Fallsupervision / Rechtliche und Institutionelle Rahmenbedingungen der Mediation
Dieser Zusatzkurs ist offen für alle Absolvent:innen von Mediationsausbildungen, die ihr Wissen und Können vertiefen und/oder auffrischen wollen. Für Absolvent:innen des 15tägigen Kurses Multitrack-Peace-Mediation Kurses ergänzt er die Inhalte in der Weise, dass sie den Erfordernissen der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung entsprechen und gemeinsam mit fünf selbständig durchgeführten supervidierten Mediation das Tragen des Titels ‚Zertifizierte:r Mediator:in‘ erlaubt. Die drei Teile des Zusatzkurses (Online-Mediation 13.5./10.6.); Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen der Mediation (12./13.10.) sowie Fallsupervision/Refresher (14./15.10.) sind gemeinsam oder separat buchbar.
Change und Konflikt
Weiterbildung für Mediator*innen
Mediation in Organisationen und in Veränderungsprozessen
Jeder Veränderungsprozess bringt automatisch Konflikte mit sich. Vom konstruktiven Umgang mit ihnen hängt maßgeblich der Erfolg von Change Prozessen ab. Umgekehrt fokussiert der Ansatz des Entwicklungsorientierten Konfliktmanagement darauf, Konflikte als Lernanlässe für Organisationen zu verstehen. Wenn wir davon ausgehen, dass Konflikte nicht (nur) mit der Persönlichkeit und persönlichen Differenzen der Akteur*innen erklärt werden können, kommen ihre Funktionsweisen und organisationalen Rollen in den Blick.
Ein systemisches Verständnis von Organisations-Mediation legt den Blick für das frei, was Konflikte mit dem Gesamtsystem, seinen Gesetzmäßigkeiten, Funktionsweisen und seinen Abläufen zu tun hat. Dadurch können Impulse für die Entwicklung des Systems zu Tage treten. Für die Organisation bedeutet dies, dass nicht nur ein Konflikt befriedet wird, sondern auch ein organisationales Lernen gefördert wird.
Präventions- und Interventionsmanagement
Weiterbildung für Mediator*innen
Diskriminierung und sexualisierte Belästigung und Gewalt sind Formen von Machtmissbräuchen, die Menschen stark beeinträchtigen.
Leider gehören diese Formen des Machmissbrauchs öfter zum organisationalen Alltag, als wir wahrhaben wollen und können in allen Unternehmen, Vereinen und Systemen vorkommen.
In „geschlossenen Systemen“ haben die Verantwortung Tragenden eine besondere Fürsorgepflicht – sie müssen durch Prävention eine achtsame Atmosphäre des Umganges miteinander schaffen und eine Ansprech- und Verantwortungsübernahmekultur verankern, aus der sowohl die Organisation als Ganzes, als auch der Einzelne lernen kann.
All das wirkt enttabuisierend und ansprechfördernd – Menschen, die sich durch Diskriminierung, Mobbing und sexualisierte Gewalt beeinträchtigt fühlen, erkennen den achtsamen Umgang und werden sich melden. Das System muss dann eindeutig, nachvollziehbar und konsequent intervenieren, um seine Glaubwürdigkeit zu behalten.
Für die nachhaltige Implementierung und / oder Stärkung bzw. Weiterentwicklung eines wirksamen Präventions- und Interventionsmanagement ist eine mediative Grundhaltung eine wichtige Ressource. Darüber hinaus braucht es jedoch spezifisches Fach- und Handlungswissen hinsichtlich der angesprochenen Bereiche.
