Holger Specht

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Körpersprache gewinnbringend nutzen

Körpersprache gewinnbringend nutzen

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“. Die sorgfältige Reflexion der eigenen Körpersprache unterstützt uns dabei, den Mediationsprozess sicher zu führen und eigene Ressourcen gut verfügbar zu haben. Nonverbale Interventionen der Mediatoren tragen zudem entscheidend zum Aufbau von Kontakt und Vertrauen zwischen Mediator und Medianden bei. Zudem beschleunigt und verbessert aufmerksame Beobachtung des Nonverbalen den Mediationsprozess entscheidend. Körperhaltungen, Gestik, Mimik, Fußstellung etc. geben Hinweise auf innere Haltungen, auf Gefühle, Stimmungen, Denken und Streben.

Mit dem Platz die Perspektive wechseln

Mit dem Platz die Perspektive wechseln. Sich mit der Methode „leerer Stuhl“ in die Perspektive des Gegenübers versetzten.

Mit dem Platz die Perspektive wechseln Eine der größten Herausforderungen in der Mediation ist die Frage: Wie kann der Mediator die Parteien dazu bringen, einen Perspektivwech- sel zu wagen? Die wohl bekannteste Methode der Gestalttherapie, der leere Stuhl (Fritz Perls), bietet in einer an die Mediation angepassten Form die Möglichkeit, sich zwar auch mit dem Kopf, viel wesentlicher aber mit allen Sinnen mit der anderen Partei zu identifizieren, sich einzufühlen. (Zitat Perls: „Verliert euren Kopf und kommt zu euren Sinnen.“)