Ljubjana Wüstenhube

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

Galileo Galilei

Ljubjana Wüstehube

Geschäftsführende Gesellschafterin

  • Mediatorin (BM, BMWA, eingetragene Mediatorin beim Österreichischen Bundesministerium für Justiz) und Ausbilderin für Mediation (BM, BMWA)
  • Führungskräfte-Coach
  • Gestalt-Psychotherapeutin
  • Geschäftsführerin der inmedio peace consult gGmbH

Kontakt

E-Mail: wuestehube@inmedio.de
Tel.: +49 (0)30 45 49 04 00

Arbeitsschwerpunkte

  • Mediation und Organisationsentwicklung in Teams, Unternehmen und Verwaltungen;
  • Mediations- und Dialogprojekte im Kontext der Friedensförderung;
  • Führungskräfte-Coaching;
  • Begleitung von Veränderungsprozessen;
  • Migrations- und Flüchtlingsarbeit;
  • Supervision;
  • Konzeption und Leitung von Aus- und Fortbildungen rund um die Themen Konflikt, Mediation, Team und Mediation im Flüchtlingskontext

 

Arbeitssprachen

deutsch, englisch, verstehe mühelos Schweizer Mundart

 

Engagement

  • Fachliche Entwicklung und Lehrtätigkeit im CAS „Konfliktlösung in Unternehmen und Verwaltung“ an der Universität St. Gallen;
  • Mitglied der Initiative Mediation Support Deutschland (IMSD)
  • Mitglied des OSZE Mediation and Dialogue Experten-Pools
  • 1998 - 2000, Aufbau des Zentrums für Information und Vermittlung (von und für AsylbewerberInnen) im Kanton Bern, Schweiz (Erstellung der Konzeption und Mitarbeit im Fachbeirat)
  • 2000 – 2006, Mitglied der Anerkennungskommission des Bundesverbandes Mediation
  • 2002 - 2004, Leiterin der AG Standard des BM (Überarbeitung und
  • Qualitätssicherung der BM Standards zur Anerkennung)
  • 2003 - 2006, Leiterin der Arbeitsgruppe „Mediation, Politik, Internationales“ im BM e.V.

 

Ausgewählte Publikationen

Dialog ist das Wort der Stunde.

Ob Klimapolitik, Integration, internationale Krisendiplomatie oder Versöhnung nach Bürgerkriegen - herkömmliche Gesprächsversuche scheitern oft, und sie scheitern meist aus ähnlichen, vorhersehbaren Gründen.

Die Autoren zeigen, wie ein wirklicher Dialog aussieht; ein Dialog, der die Kontrahenten auf neue Weise miteinander verbindet und voranbringt. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei Moderatoren, die einen Raum schaffen, in dem unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen können. Vom Reden über das Zuhören zum Verstehen kommen - die Autoren entwerfen ein Dialog-­Modell, das mehr ist als »miteinander reden«.

Zwölf Erfahrungsberichte zeigen am praktischen Beispiel, wie mediative und moderierte Verständigungsprozesse sowohl innerhalb einer Gesellschaft als auch international umgesetzt werden können. Sie zeigen, dass es sich lohnt, einen solchen Dialog zu wagen.

Das Buch umfasst Beiträge von Axel Schmidt-Gödelitz (Gödelitzer Biografiegespräche), Gabrielle Rossmer Gropman & Donald Gropman (deutsch-jüdischer Dialog), Renata Gäumann (Flüchtlingsunterkünfte), Frank Richter (Moderierte Politik), Thomas Mücke (Deradikalisierungsarbeit) , Holger Specht (Umgang mit Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs), Norbert Ropers (Thailand), José Miguel Abad, Andrés Home & Barbara Unger (Kolumbien), Dana Jirouš & Cécile Druey (Ukraine), Larissa Kunze & Ljubjana Wüstehube (Nargorny Karabach), Dirk Splinter (Russland und der Westen),  Ljubjana Wüstehube (sha:re Dialog: Nepal und Jugoslawien) und einem Vorwort von Friederich Glasl sowie einem Gemälde von Günther Baechler als Motiv für das Cover.

"Mehr Dialog wagen!" ist im Metzner Verlag Berlin/Frankfurt a.M. erschienen.