Publikationen


Körpersprachanalyse dient häufig der Widerlegung von Unwahrheiten und beruht auf einer misstrauischen, fal-sifizierenden Grundhaltung. Wir kritisieren diesen Ansatz aus einer konstruktivistischen Perspektive und stellen eine empathiebasierte Alternative sowie dazugehörige Techniken vor, die Vertrauen aufbauen und Klienten stärken.



Mapping: Russian-Western Blind Spots

Graphic Representation of the Dialogue Group's work in the German-Russian Project 'Russia and ‘the West’: Towards a better understanding of what went wrong since the end of the cold war: Joint Analysis of Conflict Narratives and Exploration of Metanarratives' which was funded by the Federal Foreign Office and implemented in 2018.



Quotations that focus on methodology (as opposed to anecdotal evidence), current analyses of mediation processes, and systematic debriefings of mediators illustrate the particular value – and often crucial role – of good communication in peace mediation. The micro-techniques of mediation mentioned in the quotations above,  combined with an empathetic attitude and the third party’s experience and personality, play an important and increasingly recognized role in the success of negotiations. Active listening, the targeted use of empathy, a detailed presentation of interests and a constructive approach to conflicting viewpoints and narratives among the parties to a conflict can be systematically learned and streamlined. The aim of this fact sheet is to illustrate the relevance and forms of expressions of empathy, attitude, and robust methodologies toward the success of mediation, anchored in a practical and scientific approach.
 



Developed by inmedio in cooperation with ZIF and CSSP, the mediation potential screening is a decision tree for the quick assessment of
peace mediation entry points and a 'differential diagnosis' of which format of mediation/ mediation-support or mediation-related dialogue is indicated, based on a conflict and context analysis and the potential and limitations of the third party.



Lösungsfokussiertes Konflikt-Management in Organisationen

Methoden und Praxisbeispiele für Konfliktlösung zwischen Einzelnen, in Teams und Organisationseinheiten.



Methodisch (statt anekdotisch) geprägte Zitate, aktuelle Analysen von Vermittlungsprozessen und systematische Debriefings mit Mediatoren illustrieren den Mehrwert – und oft genug sogar die Schlüsselrolle – von guter Kommunikation in der Friedensmediation. Die in den Eingangszitaten genannten „Mikrotechniken“ (micro skills) der Mediation, kombiniert mit einer empathischen Grundhaltung sowie der Erfahrung und Persönlichkeit der Drittpartei, spielen eine wesentliche und immer mehr Beachtung findende Rolle für das Gelingen von Verhandlungen. Aktives Zuhören, der gezielte Einsatz von Empathie, das detaillierte Herausarbeiten von Interessen und der konstruktive Umgang mit sich widersprechenden Perspektiven und Narrativen der Konfliktparteien lassen sich methodisch erlernen und optimieren. Dieses Fact Sheet soll auf praktischer und wissenschaftlicher Grundlage die Relevanz und Ausdrucksformen von Empathie, Haltung und guter Methodik für den Vermittlungserfolg beleuchten



Konfliktanalyse ist von essenzieller Bedeutung für die Planung und die Gestaltung von Konfliktbearbeitungsverfahren
und insbesondere von Mediationsprozessen. Unzureichende
Analysen werden von Forschern wie Praktikern als einer der häufigsten Gründe für mangelnde
Wirksamkeit oder gar das Scheitern von mediativen Interventionen genannt.



Wirkung und Nutzen von Körpersprache in der Mediation

Wüstehube L. (2019) Wirkung und Nutzen von Körpersprache in der Mediation. In: Kracht S., Niedostadek A.,
Sensburg P. (eds) Praxishandbuch Professionelle Mediation. Springer Reference Psychologie.
Springer, Berlin, Heidelberg


Russian Results of the Dialogue Group's work in the German-Russian Project 'Russia and ‘the West’: Towards a better understanding of what went wrong since the end of the cold war: Joint Analysis of Conflict Narratives and Exploration of Metanarratives' which was funded by the Federal Foreign Office and implemented in 2018.

 



Die sichtbarste Rolle von Staaten im Bereich Friedensmediation ist die einer offiziellen
Drittpartei. Zu den etabliertesten Staaten im Bereich Friedensmediation gehören Finnland,
Norwegen und die Schweiz. Insbesondere in Situationen, in denen ein Staat seine Allparteilichkeit
gegenüber den Konfliktparteien weitestgehend wahren kann, stellen Staaten als
Mediatoren eine reelle Chance dar, zur Lösung eines Konflikts beizutragen. Gerade in Kontexten,
in denen aus historischen, geopolitischen oder kulturellen Gründen ein positives
Verhältnis des potenziell mediierenden Staates zu den Konfliktparteien besteht, wächst die
Wahrscheinlichkeit, dass dem Staat auch das notwendige Vertrauen aller Parteien entgegengebracht
wird. Weitere Faktoren und Eigenschaften von Staaten bieten klare Vorteile im
Vergleich zu anderen Drittparteien: Das politische oder wirtschaftliche Gewicht des Landes,
die Vernetzung und der Zugang seiner Vertreter zu hochrangigen diplomatischen Kreisen,
die Fähigkeit eines Staates, relevante Akteure zusammenzubringen (Convening Power), die
Erleichterung von Reiseformalitäten (z. B. Visa) für Konfliktakteure sind nur einige exemplarische
Vorzüge der Mediation durch Staaten.